Blog :

Termine 2017

Termine 2017

STIJLMARKT LUXEMBURG /HALLE VICTOR HUGO

Wo: StjilMarkt, Hall Victor Hugo (Sport), 62 Avenue Victor Hugo, 1750 Luxembourg, Luxemburg
Wann: 16./17.Dezember 2017, 11 – 18 Uhr


STIJLMARKT FREIBURG / MENSA REMPARTSTRASSE

Wo: StjilMarkt, Mensa Rempartstraße, Rempartstraße 18, 79098 Freiburg im Breisgau
Wann: 09./10.Dezember 2017, 11 – 18 Uhr


DESIGNMARKT SALZBURG / PANZERHALLE

Wo: Panzerhalle, Siezenheimerstraße 39a-d, 5020 Salzburg
Wann: 25./26.November 2017, 10 – 18 Uhr


DESIGNMARKT INNSBRUCK / HAFEN

Wo: Hafen Veranstaltungszentrum, Innrain 149, A-6020 Innsbruck
Wann: 18./19.November 2017, 10 – 18 Uhr


STIJLMARKT NÜRNBERG / OFENWERK

Wo: StjilMarkt, Klingenhofstraße 72, 90411 Nürnberg
Wann: 11./12.November 2017, 11 – 18 Uhr


STIJLMARKT MÜNCHEN / PRATERINSEL

Wo: StjilMarkt, Praterinsel 3-4, 80538 München
Wann: 14./15. Oktober 2017, 11 – 18 Uhr


OPEN HOUSE – KAP37 MÜNCHEN

Am 1./2.April starten wir hier in München. Zusammen mit ein paar Künstlern des Ateliers siebenmachen (Laden hier bei uns in Obergiesing) gibt es eine Osterausstellung im Kap37, zwischen Schlachthofviertel und Glockenbach. Wir haben vor den Bulli vor die Türe zu stellen, um ganz viel Outdoor Equipment zu sammeln.

Wo: Kap37, Kapuzinerstraße 37, München
Wann: 1./2. April 2017, 11 – 18 Uhr


STIJLMARKT MÜNCHEN PRATERINSEL

Ende April am 22. und 23. sind wir dann wieder zusammen mit dem StijlMarkt auf der Praterinsel zu Gast. Das macht immer mega Spaß!
Am Samstag werden Marius und ich uns allerdings aufsplitten, da parallel der Riesenflohmarkt auf der Theresienwiese ist, den ich mir leider nicht entgehen kann, da unser Keller überquillt. Aber solltet ihr auch auch nicht entscheiden können, man findet uns jedenfalls an beiden Standorten 🙂

>> Zum facebook Event

Wo: StjilMarkt, Praterinsel 3-4, 80538 München
Wann: 22./23. April 2017, 11 – 18 Uhr


STIJLMARKT NÜRNBERG

Am 6. und 7.Mai findet ihr uns dann im Norden Bayerns auf dem StijlMarkt in Nürnberg.

>> Zum facebook Event

Wo: Muggenhofer Straße 132, 90429 Nürnberg
Wann: 6./7.Mai 2017, 11 – 18 Uhr


STIJLMARKT MAINZ

Am 13. und 14.Mai fahren wir weiter dem StijlMarkt hinterher nach Mainz. Für uns das erste mal und wir sind sehr gespannt auf die Mainzer 🙂

>> Zum facebook Event

Wo: Halle 45, Hauptstraße 17-19, 55120 Mainz
Wann: 13./14.Mai 2017, 11 – 18 Uhr


TRENDSET MESSE MÜNCHEN

Vom 8.-10.Juli ist für uns Heimspiel bei der Trendset Messe in München. Eine B2B Messe, auf die wir uns schon riesig freuen. Ihr findet uns hier unter der Rubrik Country&Style.

Wo: Halle B2 Country&Style, Stand C40-01
Wann: 8.-10.Juli 2017

 

CAMPER VANS SUMMIT MEETING

CAMPER VANS SUMMIT MEETING

Camper Vans Summit Meeting auf dem höchstgelegenen Stellplatz Europas im Schnalstal

Vom 28.09. – 01.10. werden wir Teil der Blogger Village beim 1.Camper Vans Summit Meeting sein. Zusammen mit weiteren tollen Bloggern, die Bus und Berge lieben wie wir – zum Beispiel den vannomaden, vielen privaten Campern und den richtigen Supportern vor Ort (z.B. Westfalia und Truma oder die roadsurfer) möchten wir ein spannendes Wochenende mit viel Austausch verbringen.

Es gibt tolle Workshops für die sportlichen Aktivitäten oder zum Thema Fotografie, Vorträge, leckeres Essen und natürlich perfektes Panorama.

Schaut doch mal auf die Seite >>> cvsm.de und wir würden uns freuen euch vor Ort zu sehen 🙂

Roadtrip // Tessin & Schweizer Alpen

Roadtrip // Tessin & Schweizer Alpen

Hier gibt es einen Überblick unserer Tour
Illustriert von Franzi

Am Donnerstagabend ging es von München nach Kaufbeuren, der Bus war nämlich noch rappel voll mit lauter schönen Dingen, die wir erstmal ins Lager bringen mussten. Am Freitag Morgen machten wir uns auf den Weg in Richtung Schweiz, klassisch A96 nach Lindau und über Bregenz bei Rohrschach auf die schweizer Autobahn in Richtung Chur. Die Natur um den Bodensee explodiert um diese Zeit förmlich. Die ersten warmen Tage, das bunte Meer aus Farben und der warme Wind, der durch das offene Fenster bläst – es ist Frühling! Mit diesem Gefühl fuhren wir gen Süden durch die traumhafte schweizer Landschaft, vorbei an langsam satten werdenden Wiesen und noch gezuckerten Gipfeln, blühenden Bäumen und massiven Gesteinsformationen. Fast wie in einer Zeitreise veränderte sich die Natur mit jedem Meter, den wir höher kamen, von gerade noch bereits verblühtem Löwenzahn zu noch nicht Mal geöffneten Knospen.

Als nach Chur das letzte Stück Strecke bis zum San Bernardino Pass anstand, entschieden wir uns die Autobahn zu verlassen und auf der Landstraße weiter zu fahren. Der erste Teil der Strecke führte durch die Viamala, einer sagenhaft schönen Schlucht. Das dort ansässige Besuchercenter (Foto unten) wirkt wie ein fremdes Wesen aus Beton und Glas und fügt sich dennoch perfekt in die spektakuläre Landschaft ein. Am Hinterrhein entlang schlängeln wir uns den Anstieg zum San Bernadino hinauf. Eine Hängebrücke (Foto unten) bringt uns zum nächsten kurzen Zwischenstop. Wir erkunden ein bisschen das Unterholz auf der anderen Uferseite, ein Wanderweg Richtung Eisloch klingt schon sehr verlockend, doch wir machen uns wieder auf Richtung Lago.
Kurzer vor Splügen empfängt uns ein großer türkis farbener See, der sich nach einigen Stunden im Bus als perfekter Piquenique Platz (Foto unten) eignet.

Gut gestärkt und sonnengetankt näherten wir uns dem heutigen Ziel, dem Lago Maggiore. Da der schweizer Franke ja momentan wirklich ungünstig im Wechselkurs steht, mussten wir den italienischen Grenzübergang abwarten, bis wir in Cannobio den ersten Spritz genießen konnten und unsere italienische Kenntnisse austesten konnten. Wir lernen ja seit einem halben Jahr etwa Italienisch an der VHS und die Fahrten im Bus eignen sich immer perfekt für einzelne Lehrstunden. 
Auf der Suche nach einem Nachtquartier wurden wir sehr schnell fündig. Ein Anlegesteg der Fähre (Foto unten), welche momentan noch nicht verkehrt, direkt am Wasser und weit genug entfernt von der Straße war perfekt. Wir hatten uns absichtlich entschlossen die Westeseite des Lagos zu befahren, denn hier gibt es so früh wie möglich Morgensonne.

Am nächsten Morgen wurden wir natürlich früh von der Lotta geweckt, Bieseln. Also raus aus dem Bus und etwa ein paar Minuten später kam die warme Sonne hinter den Bergen hervor. Das schöne am Reisen (und am Hundebesitzer sein) sind die unterschiedlichen Menschen, die man kennenlernt. Eine Einheimischen gab und den Tipp den Markt in Verbania (nicht in Luino) zu besuchen. Es gäbe wohl einen Markt und einen Flohmarkt, der um 9:30Uhr die Türen öffnet. Gesagt getan, den Lago südlich runter nach Verbania und nach Cornetti und Cappuccini schlenderten wir vorbei an viel italienisch Mode, Taschen und Accessoires sowie formaggi, verdure e frutte (Foto unten). Das sizilianischen Gebäck ist übrigens super lecker. Ein Ausflug dort hin lohnt sich auch der Stadt wegen, die kleinen verwinkelten Gassen laden zum Treiben ein und es gibt eine breite Auswahl an Geschäften. Verbania und Luino sind die größten Städte am Lago Maggiore.

 

Am Markt hatten wir einen Kalifornier kennengelernt, der uns den Tipp für ein super leckeres Restaurant in Cernobbio am Comer See gab. Und so trägt uns der Roadtrip weiter zum südlichen Ende des Lago Maggiores Richtung Como.

Auf der Suche nach einer geeigneten Brotzeitstelle und einem Stop in der Sonne kamen wir an einem sehr schön angelegten kleinen Parkstück direkt am See vorbei. Der Park war gesäumt von betörend duftendem Goldregen. Lotta war es tatsächlich schon viel zu heiß in der Sonne und sie musste in den Schatten ziehen.

Wieder auf der Straße schlängelt sich diese mal breiter mal schmaler am See endlang ehe wie überland durch Varese hindurch zum Lago die Como fuhren.

In Como angekommen bummelten wir durch die Altstadt und endlang der Hafenpromenade. Como selbst ist uns dann aber schnell zu touristisch und es tummelt sich eher der italienische Chic hier. Daher machten wir uns auf nach Cernobbio, in die uns empfohlene Trattoria del Vapore.
Mit seiner Geografie ist der Lago di Como fast zu vergleichen mit einem Norwegischen Fjord. Steile Klippen stürzen direkt in den See und das satte Grün wird von großen weißen Bergen umgeben. Atemberaubend schön.

Das wirklich hervorragende Essen der Trattoria und der noch viel bessere Hauswein (!!) ließ uns schnell ein Lager für die Nacht aufsuchen. In Laglio wurden wir fündig. Die Berge sind höher und der Comer See schmäler, daher braucht die Sonne etwas länger, um die Ortschaften zu erreichen.

Auf der Suche nach einem italienischen Café (die Suche nach einem Café ist gleichzusetzen mit der Suche nach einer Toilette) machten wir in Argegno Halt. Eine süße kleine Ortschaft, die ihren Charme vor allem durch diese alten nicht totrestaurirten Häusern versprüht.

 

Bald gehts weiter mit Teil 2
🙂

 

>> Und hier noch der Blick in unser Adventure Stories für die Tour:

 

2017 // News, Emaille Becher und Schottland

2017 // News, Emaille Becher und Schottland

Oh du 2017, Wahnsinn wie schnell die ersten zwei Monate vorbei gezogen sind. Es ist viel passiert und nach einer intensiven Vorbereitung für unsere erste Messe, der Paperworld in Frankfurt, sind nun viele schöne neue Karten auf Vorrat gepackelt, My Adventure Stories vorbereitet und vor allem unser wunderschöner neuer Emaille-Becher samt Sackerl fertig die Welt zu erobern. Wir waren schon oft in den Bergen, viel im Schnee und auf den Straßen unterwegs. Doch was steht dieses Jahr noch so alles an und worauf kann man sich freuen?

Letzten März waren wir in KALIFORNIEN und haben uns schwer verliebt, der aktuellen politischen Lage zum Trotz haben wir im März unsere Eindrücke vom letzten Jahr mit euch auf Instagram geteilt, weil wir so viel Bildmaterial mit wunderbaren Landschaften zu zeigen haben.

Und zu allem Überfluss ist seit gestern unser WEBSHOP ONLINE und gefüllt mit allen Produkten und dem ein oder anderen Sonderprodukt mal ganz spontan. Eigentlich wollten wir ja gar keinen eigenen Shop, aber die Nachfrage an individuellen Zusammenstellungen war doch enorm und so ist es für euch der einfachste Weg eure Roadtyping Produkten zusammenzustellen wie ihr möchtet. Auch über die Grenzen von Deutschland hinaus.
Außerdem möchten wir euch in den kommenden Tagen die Möglichkeit geben auch alle Karten als Poster bestellen zu können.

Inspirations Foto von: shutterfox.co.uk

Let’s Go for a roadtrip! Wo geht es denn hin dieses Jahr? ES GEHT IM JUNI AUF DIE INSEL: über England nach Schottland bis nach Irland. Wir sind bereits so gespannt und voller Vorfreude. Mal sehen was uns hier erwartet und was wie prägend mitnehmen. Wenn ihr Tipps habt nur her damit.

Aus alt mach Sackerl – wir tauschen

Aus alt mach Sackerl – wir tauschen

AUS ALT MACH SACKERL

Unsere neuen Emaille-Becher sind kurz vor der Fertigstellung und da ergab sich die Frage, wie sollen die mugs denn verpackt werden, um gut geschützt zu werden. Als Kontrahenten der Wegwerfgesellschaft haben wir uns etwas ausgedacht, aber dazu brauchen wir eure Unterstützung.

Aus euren alten, kaputten Zelten, Ruck- und Seesäcken, Planen, Schlafsäcken, Liegestuhlbezügen, Vorzelten – es gibt sicherlich noch viel mehr – nähen wir Sackerl für unsere Becher. Und anstatt all diese Dinge weggeworfen werden, bekommen sie eine neue Aufgabe. Es geht um feste Stoffe gerne aus Baumwolle in allen erdenklichen Farben.
WIR TAUSCHEN:
im Gegenzug erhaltet ihr nämlich von uns pro Teil eine Grußkarten nach Wahl und das Gefühl etwas Werterhaltendes getan zu haben.

SO FUNKTIONIERT´S:
Schreibt uns einfach eine E-Mail am besten mit Foto dessen was ihr einzutauschen habt und eurer Adresse, damit wir eine Abholung organisieren können.

Hier gibt´s noch merh Info >>>

Wir freuen uns auf eure Unterstützung!

PS: Alle Dinge die noch weiter von Bedürftigen verwendet werden könnten, möchten wir euch bitten zu spenden.

Henry hat Hunger / Au München

Henry hat Hunger / Au München

Die Au in München ist das Viertel zwischen Isar und Haidhausen, also nicht weit weg von unserer Wohnung am Nockherberg. Hier, nahe des Maria-Hilf-Platz, befindet sich Sandras kleines Café „Henry hat Hunger“ und mit klein ist wirklich klein gemeint. Eine Theke und zwei Tische mit Bänken und Stühlen drumherum, an denen man rund herum zusammenrückt – richtig gemütlich und familiär.

Neben Kaffee und Kuchen gibt es leckere Sandwiches, Frühstück und eine Mittagskarte mit kleineren Gerichten wie Gnocchi oder Quiche.

Unsere Roadtyping Produkte sind die einzigen Produkte im Café, da es einfach auch nicht genügend Platz für mehr gibt. Daher mussten Sandra und ich etwas überlegen, bis wir eine passende Lösung gefunden haben, um möglichst veiel Karten, Prints, Adventure Books und Flaschen zeigen zu können. An der Wand hinter der Tür, unter dem Hängeschrank  habe ich einen meiner alten Holzski entbehrt – und es passt perfekt, oder?

 IMG_2297 LIDSHRCF211089-500x500 258s LIDSHRCF211068-500x500

_______________________

KONTAKT
HENRY HAT HUNGER
Zeppelinstaße 27
81541 München
www.henryhathunger.de

ÖFFNUNGSZEITEN
Mo – Fr: 8.00 bis 18 Uhr
Sa/So: 10.00 bis 18.00 Uhr

Bilder: Henry hat Hunger, MunichMag

Zimmer mit Bergblick

Zimmer mit Bergblick

Die Winterzeit hat begonnen, die Nächte und vermehrt auch die Tage sind klirrend kalt und unsere Vorfreude auf den Schnee steigt fast ins unermessliche. Doch dieser Beitrag dreht sich nicht um den Schnee sonder viel mehr um ein kleines 270 Seelen Dorf in der hintersten Ecke des Allgäus, die letzte Bastion des Winters.

Balderschwang liegt kurz vorm Bregenzerwald und Voralrberg über den Riedbergpass kann dieses kleine Dorf im Nagelfluhgebierge aber auch von Allgäuer Seite erreicht werden. Auf 1.044 Meter über dem Meer liegt das romantische Hubertus Alpin Lodge & Spa. Ausnahmsweise tauschen wir für zwei Nächte Bus und Schlafsack gegen Himmelbett und Bademantel. Das Haus hat Tradition und ist bereits in der dritten Generation auf das Wohl ihrer Gäste bedacht. Wichtig ist Identität und Authentizität denn vom Interior aus Holz, Fell und Filz bis hin zur Küche die ausschließlich regionales verwendet stimmt alles. Das sehr zuvorkommend Personal wirkt nie aufdringlich oder gar überzogen. Die Zimmer sind gemütlich und der SPA balanciert geschickt den Mix aus Tradition und Moderne.


Kulinarisch wird man hier verwöhnt und das soll was heißen, den unserem Anspruch ist nicht so leicht gerecht zu werden. Beginnend mit einem reichhaltigen und abwechslungsreich Frühstück. Am besten hat uns der Entsafter gefallen, denn solch frisch gepressten Säfte aus reifem Obst sind nicht selbstverständlich. Der Mittagslunch ist eine willkommene Stärkung nach Wanderung oder Sport und gibt es bis 15:30 Uhr. Damit man auch wirklich keine Minute ohne regionalen Leckerbissen aushalten muss gibt es den Nachmittag über eine leckere Kuchenauswahl. Abends gibt es unterschiedliche Konzepte, zum einen gab es unter der Woche Buffet welches sehr gut aber nicht außergewöhnlich ist, die kleine Entäuschung wich jedoch bereits am nächsten Abend als ein zuvor ausgewähltes Menü frisch kredenzt wurde, auf den Punkt und harmonisch in der Zutatenauswahl.


Wer so viel isst und bei dieser leckeren Auswahl bleibt einem nichts anderes übrig, der muss sich auch bewegen. Erholung bedeutet für und nicht nur faul im SPA zu sitzen da locken die Berge und die wunderbare Natur um Balderschwang zu sehr. Im Sommer ist vom wandern bis zum radfahren fast alles möglich, im Winter gibt es ein nettes aber schneesicheres Skigebiet und schöne Loipen.

Da noch keine Schnee lag blieben dieses Mal die Tourenski im Kofferraum und wir zogen die Bergschuhen an um den Südhang hinter dem Hotel zu erkunden. Typisch für diese Jahreszeit lag sehr lange der Hochnebel in den Tälern und die Gipfel wirkten wie Inseln in einem weißen Meer, traumhaft. Fast allein ging der Weg durch Wald, Lichtung und über Almweiden und gab immer wieder den sagenhaften Blick zum weißen Meer frei. Eines ist klar wir werden noch häufiger an diesen schönen Fleck kommen und die Kulisse genießen, hoffentlich bald mit Schnee.

Maloja Berghisle in Oberstdorf

Maloja Berghisle in Oberstdorf

Maloja kennen wir als Marke nun schon lange und finden deren Bezug zur Natur super. Als nun der zweite Markenstore im schönen Obersdorf eröffnet war klar: da müssen wir hin. Schon die Einrichtung des Ladens spiegelt die Einstellung der Marke wieder. Stilvoll eingerichtet mit viel Holz und Stein und untergebracht in einem der ältesten Häuser der Kleinstadt. Hier bekommt man das richtige Outfit für „Draußen“ und jetzt auch unsere Karten, Adventure-Books und Flaschen. Also schaut doch mal rein ins Berghisle.

2016_maloja_Berghisle_PR-2 2016_maloja_Berghisle_PR-1 IMGP2630 200x150

 

_______________________

KONTAKT
BERGHISLE
Trettachstraße 1
87561 Oberstdorf
www.berghisle.de
Bilder: Maloja, Berghisle

 

SEIN & HABEN Nürnberg

SEIN & HABEN Nürnberg

Anne & Dorothea sind seit Mitte Oktober mit ihrem Concept Store „SEIN & HABEN“ in Nürnberg zu finden. Mit Fokus auf skandinavisches Design gibt es dort ausgesuchte Stücke von Papeterie über Vasen, Kissen und Garderobe bis hin zum Regal und Artprints& Typographie. Wir haben die beiden sympathischen Mädls auf dem StijlMarkt in Nürnberg kennen gelernt. Also schaut unbedingt vorbei, es lohnt sich 🙂

seinundhaben-38 seinundhaben-75

 

_______________________

KONTAKT

SEIN & HABEN
Theatergasse 11
90402 Nürnberg
seinundhaben.de

Bilder: Anne-Katherin Staudigel, Dorothea Schütt

 

Wochenendtrip ins Veneto

Wochenendtrip ins Veneto

Von Marius:

DIE LETZTE BRIESE MEERESLUFT

Spontan haben uns letzte Woche Freunde gefragt, ob wir Lust hätten das verlängerte Wochenende mit zu Ihrem Haus nach Italien zu fahren. Lust hatten wir sofort und das Veneto ist speziell um diese Jahreszeit ein Traum, aber eigentlich hatten wir uns mental bereits auf den ersten Skitag eingestellt, begeisterte Skifahrer können nun die Gewissensbisse, welche uns durchdrangen, nachvollziehen. Nichtsdestotrotz entschieden wir uns für den Süden und es ging Freitag Abend nach der Arbeit Richtung Italien.

Das Haus meines Freundes liegt direkt bei Bassano di Grappa und somit an den Ausläufern der Alpen und nahe der Lagune di Venezia. Nach fünf Stunden kommen wir mitten in der Nacht an und fallen sofort ins Bus-Bett, bevor wir am nächsten Morgen mit Sonnenstrahlen, angenehm milden Temperaturen und der Farbenpracht des italienischen Herbstes in den Tag starten.
Das Haus, ein ehemaliger Hof, ist eingebettet in einem wunderschönen mediterranen Garten, in dem Granatäpfel, Feigen und sogar Bananen wachsen. Hier kommt übrigends auch Lotta, unsere Labrador Hündin her, denn ihr Papa lebt bei den Nachbarn. Letztes Jahr an Ostern erfuhren wir, dass er und eine Hündin aus dem Dorf Hundewelpen hatten, wie man sich denken kann kamen wir dem Anblick dieser 3-Tage alten Raselbande nicht aus. Dies nun war das erste Wiedersehen nach 1,5 Jahren und somit ein spannendes Ereignis, mehr für uns als wie für Lotta und ihren Papa, die waren einfach nur glücklich einen Spielpartner auf Augenhöhe zu treffen.

Der Plan für den heutigen Samstag konnte kaum italienischer sein. So starteten wir mit einem oder zwei Cappuccini, viel Kuchen und intensiven Gesprächen bei den Nachbarn. Danach ging es zu einer kleinen Olivenmühle, gerade ist Olivensaison und die Bauern der Umgebung lassen dort ihre Olivenernte in leuchtend grünes, frisches Öl pressen. Hier kann man den kompletten Prozess vom Mahlstein über das Belegen der Textilmatten, Pressen und Zentrifugieren live miterleben. Man trifft sich außerdem bei einem kleinen Pläuschen – ganz italienisch eben. Wir packen Öl und verschiedene Olivenpasten ein und ziehen weiter Richtung Mittagessen.

olivenmuehle-1 olivenmuehle-2 olivenmuehle-4 olivenmuehle-3

Mein Freund hat hier schon klar etwas im Kopf, in Monfuma gibt es das kleines Restaurant „Osteria la Baracca“oberhalb eines malerischen Tals mit traditioneller und saisonaler Küche aus dem Veneto. Der Blick von der kleinen Terrasse ist fantastisch und die Sonne strahlt uns direkt ins Gesicht. Das Essen ist wirklich fabelhaft: zur Vorspeise bestellen wir eine Käseplatte mit Käse aus der Region und verschiedenen Marmeladen und Honig. Anschließend gibt es Kürbis-Gnocchi mit Walnüssen und geräuchertem Ricotta oder Pilzrisotto und als Dessert ein unglaublich leckeres Tiramisu.
Weiter geht es zum Vespa Händler.

gnocci-zuppa essen-mitta-baracca-franzi

Vespas boomen ja schon seit Jahren, aber dieser Händler hat mit seiner Passion schon vor Jahrzehnten begonnen. Inzwischen übernimmt die junge Generation den Lenker und führt den traditionellen Betrieb weiter. Vom Scheunenfund zum restaurierten Klassiker ist das Credo und so stehen hier Schätze und welche die es noch werden wollen. Leider ist selbst in Italien die gute Konjunktur für diese Flitzer bekannt, daher kann man wirkliche Schnäppchen auch hier nicht mehr bekommen, dennoch ist ein Besuch bei hier sehr lohnenswert.

Da mein Freund und dessen Freundin vor haben noch weiter in den Süden zu fahren und wir nur das Wochenende zur Verfügung haben, trennen sich hier unsere Wege und wir machen uns auf in Richtung Lido di Jesolo. Noch nie war ich in diesem touristischen Stück an der Adria Italiens. Meinen Eltern war stets daran gelegen klassische Touristenregionen zu meiden und die Länder dort zu erleben, wo sie am spannenden sind, mitten im Leben unbeeinflusst durch zahlungskräftige Besucher. Dies ging wohl auch in mich über, dennoch interessiert mich was den Reiz dieser Gegend ausmacht. So ein wirklich typisches Bild blieb uns aber aus, da hier schon die meisten Türen geschlossen sind, es ist schließlich Ende Oktober und keine Saison mehr.

bus-franzi-jesolo meer-jesolo-franzi

Hier am Ende dieser Landzuge ist ein Parkplatz, den man als Camper abseits der Saison hervorragend nutzen kann. Er liegt direkt am Strand (Hundestrand), ohne Schirme und Liegen, an dem wir am nächsten Morgen den Sonnenaufgang bewundern konnten. Es ist immer wieder fantastisch zu sehen wie dieser glühende Ball aus dem Meer empor steigt und sich die Lichtstimmung von Minute zu Minute ändert. Unser nächtliches Lager liegt außerdem nah an dem Ablegesteg der Fähren nach Venedig, was für uns heute auf dem Plan stand. Leider dürfen Hunde hier nur mit Maulkorb mitfahren, da wir so etwas nicht haben musste Venedig dieses Mal auf uns verzichten.

Kurzerhand gab es einen Ausweichplan welcher uns nach Triest führte. Beide waren wir hier noch nie und der Weg später zurück über die Tauernautobahn war eh eine gute und zugleich neue Alternative für uns. Nach gut einer Stunde wechselten wir von der Autobahn auf die am Meer entlang führende Straße. Wieder zurück im Italien unserer Herzen genossen wie die Sonne, den Weitblick über das funkelnde Meer und die vielen Fischerboote. Triest selbst überraschte uns, am mondäne Stand und Hafen standen Prunkbauten aus einer einst reichen Hafenstadtzeit. Einige nette Läden und Cafés beschränkten sich auf den Kern. Speziell eine Passage hat es uns angetan, in der ein Restaurant „DRAW“, eine Chocolaterie und ein Museum war. Hier entsteht wohl die kommende, hoffentlich wachsende, Szene dieser sonst schlafenden Stadt. Unser Stadtrundgang endete und wir entschlossen diesen schönen Trip mit einem Nachmittags-Sonnenbad abzuschließen, ehe wir uns wieder zurück in den Spätherbst begeben.

restaurant-triest meer-triest-franzi
An der langen durch die Stadt führenden Promenade schwomm der ein oder andere Triester seine letzten Züge im Meer. Warum eigentlich nicht? Ab ins kühle Nass und das letzte mal Salz auf der Haut und in den Haaren spüren und sich von der angenehmen warmen Sonne trocknen lassen. Gestärkt mit einer mediterranen Jause ging es dann wieder zurück nach München. Schön wars.

triest-lotta-meer meer-triest