Blog : ROADTYPING stories

Herbstgefühle und Hunde Pieps

Herbstgefühle und Hunde Pieps

Von Marius:

Gold, Gelb, Rot und Braun

Der Herbst zeigt sich mittlerweile in voller Farbpracht, der Nebel hängt tief und die ersten Bergspitzen sind in einen weißen Puderzucker verpackt. Kaum hatten wir das Hoch des Spätsommers mit noch lauen Nächten und ewigen Gesprächen im Freien so ist nun die Stimmung in Richtung Murmeltier gewandert – warm einpacken und sich mental auf die weiße Zeit vorbereiten. Zwangsläufig zusammenhängend mit den Gedanken an die letzte Skisaison und das bevorstehende Spektakel.

Heute kam tatsächlich auch schon die erste Post mit Adressierung an den Winter. Lotta bekam ihr Pieps TX 600 damit sie die ersten richtigen Skitouren ihres Lebens sicher bestreiten kann. Den kleinen Sender außerhalb der LVS Norm gibt es im Moment bei Bergzeit für unglaubliche 13.95 Euro statt der gewöhnlichen 90,- ein Schnäppchen.

>>> Hier geht´s zum Hunde Pieps Angebot von Bergzeit 

Jetzt muss also nur noch der Boden ordentlich durchfrieren, genug Schnee fallen und los geht es.

Viel Spaß und Vorfreude!

 

Caravanpark Sexten

Caravanpark Sexten

Von Franzi:

Landschaftlich atemberaubend, Wellness-Oase, Berglodge, sportlich, Baumhäuser, Drei Zinnen, Camping Feeling, lecker und so weiter und so weiter. All diese Stichworte gehen einen durch den Kopf, wenn man an den – für mich – schönsten Campingplatz rund um die Dolomiten denkt. Der Beitrag ist also zugleich ein Tipp, falls ihr ihn nicht eh schon kennt, ebenfalls möchten wir ihn euch als Anlaufstelle für unsere Karten vorstellen. >>> Caravanpark Sexten

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Campingplätze sind ja nicht jedermanns Sache. Der Caravanpark Sexten ist aber kein typischer Campingplatz. Die Waschräume tragen Mottos wie Kristallbad oder Waldbad. Für alle die fern des Campingtreibens ihr eigenes Bad haben möchten gibt Mietbadezimmer, die jedem Anspruch gerecht werden >>>Mietbadezimmer. Um das Campingvergnügen gerade im Winter angenehm zu gestalten, kann man die Abende in einer einzigartigen Wellness- und Wasserlandschaft genießen. Natürlich ist auch für das leibliche Wohl gesorgt. Das Restaurant bietet Kulinarisches Allerlei, italienisch und bergisch.

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Im angrenzenden Shop findet man wirklich schöne Mitbringsel. Filz, Trachten, Leckeres und vor allem unsere Roadtyping Karten.

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KONTAKT

St. Josefstraße 54
I-39030 Sexten / Moos
Tel. 0039 0474 710444
info@caravanparksexten.it
Caravanpark Sexten
Das ganze Jahr geöffnet!

 

Alpencross Tegernsee zum Pragser Wildsee – Tag 1

Alpencross Tegernsee zum Pragser Wildsee – Tag 1

Von Marius:

1. Etappe: Tegernsee – Weidener Hütte

Letztes Jahr war es das erste Mal, dass ich gemeinsam mit meinem Freund Jan eine Alpenüberquerung mit dem Mountainbike machte. Nach den Eindrücken dieser genialen 7-Tage-Tour – von Garmisch an den Gardasee – schworen wir uns ab nun jährlich den Weg über die Berge in den Süden anzutreten, um unentdeckte Täler, Hütten und neue Grenzerfahrungen kennzulernen. Natürlich wählten wir eine andere Route, wir konnten uns auf die westlichen Seite des Inntals einigen und fieberten dem Abenteuer entgegen.

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Mit allen Sachen für die kommenden Tage, zusammengepackt in 6 kg Rucksackgewicht, ging es am Montag mit der Bayrischen Oberlandbahn an den schönen Tegernsee, welcher Startpunkt unsere Reise sein sollte. Vom dortigen Bahnhof ging es Richtung Rottach-Egern und hoch zum Suttenlift. Man könnte es getrost als Heimatetappe sehen, denn gefühlte 100 mal habe ich die Monialm und später das Forsthaus Valepp passiert; schön ist es jedes mal aufs Neue. Ausnahmsweise ging es dieses Mal bis nach Aurach und ohne es zu bemerken über die österreichische Grenze. Ein paar Höhenmeter hoch und runter erreichten wir das Inntal und zum ersten zünftigen Mittagessen. Für alle Durchreisende, ob mit Fahrrad, Auto oder co. ist der Gasthof Herrenhaus (http://www.herrnhaus.at) in Brixlegg eine besondere Empfehlung. Speziell bei schönem Wetter kann man im romantisch eingewachsenen Hof speisen. Bis zu unserem Ziel, der Weidener Hütte, waren es noch 40 km und 1200 hm hoch auf den Weerberg. Den größten Teil radelt man auf Asphalt, das letzte, Kräfte zährende Stück auf Trail und Schotter. Endlich angekommen schüttelten wir die durchgeschwitzten Radklamotten ab, sprangen in die Dusche und genossen das feine Knödel Tris vom Wirt (http://www.weidenerhuette.at). Es war ein kurzer Hüttenabend, denn der anstrengende Tag ließ und sehr schnell ins Bett fallen, um morgen wieder fit für die kommende Etappe zu sein.

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Der Soinsee

Der Soinsee

Von Marius:

Die Einsamkeit hinter den drei Seen

Der Tegernsee ist wunderschön und ein Juvel des Alpenvorlands. Leider wissen das sehr viele und nützen den nahegelegenen Ort zum erholen und entspannend. Die etwas Findigeren wissen längst um den Charme des Schliersees, welcher zwar auch überlaufen aber nicht dem Chic erlegen ist.

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oben links: Ordentlich frühstücken für die heutige Tor mit Sepp, Muckefuck Kaffee aus dem Allgäu (http://muckefuck.info)  |  oben rechts: wir hatten sooooooo Lust auf Kaiserschmarrn! mmmhhhh

Doch am Dritten, dem Spitzingsee, welcher meist von Skifahrern, Mountainbikern und Wanderern frequentiert wird, vorbei öffnet sich ein ganz anderes Tal.

Aber von Anfang an. Vor einiger Zeit haben wir uns mit Freunden zu einem Buswochenende verabredet. 2 Bullis, 4 Leute und ein Hund. So beriet man sich wo die Reise denn hingehen könnte. Von Südtirol, Grossglockner bis Allgäu kam einiges zur Sprache. Doch wir sind gar nicht so weit weg von unserem Münchner Domizil in Bayrischzell gestrandet.

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Franzi und ich waren hier noch nie und fragten uns eigentlich wieso. Nah an München, dennoch wilde Landschaften und verträumte Hütten. Groß ist dieses Tal unter dem Wendelstein im Mangfallgebierge zwar nicht, aber es gibt unzählige und vor allem einsame Wege auf die umliegenden Berge.

Das Ziel des heutigen Ausflugs ist der Soinsee unterhalb des Ruchenköpfe. Los geht es von einem der zig Parkplätze (der Parkplatz direkt unterhalb des Sillberghauses ist kostenpflichtig) in Richtung Sillberghaus. Der schmale Trail windet sich durch den Wald an Felskannten und Kuhweiden vorbei und erreicht bald das Sillberghaus. An der Einkehr vorbei geht es weiter bis zu einem kleinen Wegkreuz, hier kann man zwischen dem Aufstieg über die Auerspitz und über die Soinalmen wählen. Wir entschieden uns für letzteres und stiegen über wunderschöne Almwiesen, junge und sehr neugierige Rinder, Wildpferde und Schafe im Soingraben auf. 3 Hütten später geht die eben noch breite Forststraße in einen schmalen Pfad über, welcher uns zu einem Buckel führt und uns erstmals den Blick auf den wunderschönen, stahlblauen Bergsee zulässt. Von dort ist es nur ein kleiner Abstieg zum See, der malerisch und friedlich dort oben auf ca. 1.450 m ruht.

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Nach einer ausgiebigen Rast, ein wenig Schlaf und einer leckeren Vesper geht’s zurück ins Tal, natürlich auf einem anderen Weg. Alsbald passiert man eine kleine Hütte, welche seit 36 Jahren von der 70-jährigem Sennerin bewirtschaftet wird. Aus der Milch von nur zwei Kühen gibts es hier täglich frische Milch, Sahne, Butter und kleine Käsleibe. Der eine Teil bleibt hier für die hungrigen Bergler, der andere kommt in den Dorfladen ins Tal. Weiter geht es abwechslungsreich auf einem schmalen Weg über Wiesen, Wald und entlang einem wilden Bach an weiteren Almen vorbei bergab. Nach einem kurzen Marsch an der Straße entlang sind wir auch schon wieder am Auto.

Ab ins Dachzelt, Lichter aus und gute Nacht.

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Kopenhagen Kurztrip

Kopenhagen Kurztrip

Von Franzi:

Ich war nicht das erste mal in Kopenhagen und, oh nein, es wir auch nicht das letzte mal gewesen sein. Zum einen ist die dänische Hauptstadt für mich ein Mekka der zeitgenössischen Designsprache und ebenfalls Vorreiter dieser. Mode, Grafikdesign, Kommunikationssprache und Visualisierungen, nicht zu vergessen all die realisierten Architekturprojekte.

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Marius und Lotta verbrachten das Wochenende beim Radln im Vinschagau, während ich zum alljährlichen Mädlstrip nach Kopenhagen aufbrach. Übrigens sind wir per Zufall  dort gelandet, denn wir konnten uns einfach nicht entscheiden. Lufthansa Surprise ist eine super Gelegenheit für spontane und flexible Trips, egal ob ans Meer oder in die City. Für ca. 100€ bekommst du einen Hin- und Rückflug und dein Wunschdatum wird sehr gut berücksichtig.

Hier möchte euch meine Top 8 Tipps für Kopenhagen nennen:

1.) Leiht euch ein Radl! Kopenhagen ist eine der radlfreundlichsten Städte Europas und die nicht all zu große Metropole ist so einfach am besten zu erkunden. Überall gibt es Radlverleihe mit bequemen Holland- oder Citybikes, natürlich mit großem Korb für all die Mitbringsel.

2.) Besucht keine Mehrjungfrau!

3.) Am Wochenende finden quer durch die ganz Stadt kleine und große Flohmärkte statt (manchmal findet man auch einfach so ein Mädl, die Ihren Kleiderschrank ausmisten möchte). Hier kannst du für wirklich kleines Geld dänisches Design finden (überwiegend Kerzenständer 🙂 und günstig Klamotten von Envy oder Samsøe & Samsøe ergattern.

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>> Bilder oben: Torvehallerne: Street Food Markt und Markthallen für Gourmets

4.) Setz dich in ein Café (das garantiert recht teuer ist) und beobachte einfach nur die individuellen Straßentrends von Kopenhagen.

5.) Meatpackaging District. Der alte Schlachthof ist heute ein Schlemmerhof. Das „Fleisch“ ist wie der Name sagt ein fleischlastiges Restaurant, es gibt Cafés und den berühmt berüchtigten Club „Bakken“. Außerdem findet am Wochenende immer der Street Food Market statt.

6.) Christiania, dieses Christiania. Da müsst ihr schon mal rein gucken. Die Aussteiger Exklave mitten in Kopenhagen mit eigenen Gesetzten, Weedluft und selbstgezimmerten Häusern ist ein kurzer Ausflug in eine andere Welt, zum Beispiel in die Jahre von Woodstock. Außerdem gibts die coolsten Bikes dort: Christiania Bikes.

  >> Architektur in Christiania

7.) Falls es euch an einem Tag raus aus der Stadt treibt, lege ich euch das schöne Örtchen „Taarbæk“ ans Herz. Ein altes, urgemütliches Fischerörtchen, das heute von stadtgeflüchteten Dänen bewohnt wird, natürlich in architektonisch tollen Häusern mit liebevollen Gärten. Erreichbar ist es ganz einfach mit dem Zug, ihr könnt auch hin radln und mit dem Zug zurück, denn Radls können kostenlos im Zug mitgenommen werden.

Bildschirmfoto 2016-06-21 um 10.54.12  >> Taarbæk

Wenn ihr noch weiter hoch möchtet gibt es zwei richtig tolle Museen, die ich euch nicht vorenthalten darf: das Louisiana Museum of Modern Art liegt nicht nur eindrucksvoll am Meer, sondern es hat auch einen bezaubernden Garten und wirklich ausgesuchte Ausstellungen.
Im vergangenen Jahr eröffnete das Maritime Museum of Denmark seine Tore. Es liegt ganz oben am Zipfel der Halbinsel in Helsingør, wovon man auch nach Schweden übersetzen könnte. Übrigens auch sehr schön 🙂 Wichtig: montags sind alle Museen in ganz Dänemark geschlossen!

8.) Der Tipp wie immer: zu viele Tipps sind langweilig. Also, rauf aufs Radl, entlang am Wasser und entdeckt das wunderschöne Kopenhagen. <3

IMG_2006  >> neues Architekturviertel in Amager Vest

 

Trailabwärts am Sonnenberg

Trailabwärts am Sonnenberg

Von Marius:

Endlich ist es soweit, die Tage werden länger, die Temperaturen milder und die Trails sind wieder trocken. Für mich bedeutet das rauf aufs Mountainbike und ab in die Natur. Nach dem letzten Wochenende im Schnee ging es an diesem nach Südtirol in das wunderschöne Vinschgau.

IMG_8024Gegen Mittag – leider war der Wein am Vorabend zu gut – starten wir von Latsch Richtung Liftstation Sonnenberg. Moderat steigt der Forstweg zwischen Weinbergen und kleinen Flüssen an. Nach gut einer Stunde erreichen wir eine traumhaft gelegene Burg, welche – so scheint es – über das Vinschgau wacht. Gemütlich liegen hier zwei Kälber im Schatten abseits der heißen Sonne. Weiter geht es hinauf, teils auf groben Schotter, zwischen dem duftenden Nadelwald. 1.000 Höhenmeter und 14 Kilometer später erreichen wir eine nette kleine Hütte mit angeschlossener Käserei. Der Senner lässt großzügig von seiner Auswahl kosten und war erstaunt zu hören, dass wir mit eigener Kraft hochgefahren sind. Scheint so, als ob die meisten den einfacheren Weg über die Seilbahn nehmen. Noch ein großes Stück Käse eingepackt und schon geht es Richtung Traileinstieg.

E5DF6202-A4D6-40EA-9505-8F8BFDE1E923Latsch ist extrem engagiert was die Infrastruktur für Biker angeht, so gibt es viele angelegte Trails mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden. Wir teilen uns in zwei Gruppen auf, die Erfahrenen sind auf den Montesole-Trail unterwegs, die mit weniger Federweg düsen den Annenberg-Easy-Trail hinab. Beeindruckend schlängeln sich die Trails an steil abfallenden Hängen über Serpentinen ins Tal. Über Wurzeln und Verblockungen geht es flowig weiter. Immer mal wieder lässt die Strecke einen Blick zum Ortlermassiv zu… wunderbar!

Nach einem gemütlichen Abend vor dem Grill und wilden Trailgeschichten geht es ab ins Bett. Der nächste Tag prophezeit eine Schlechtwetterfront, daher war die Entscheidung klar über den Alpenhauptkamm zurück auf die nördliche Seite und hier noch eine gemütliche Runde fahren.

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Angekommen in Nassereith geht es auf der Via Claudia in Richtung Fernpass. Die Autoschlangen schieben sich unterhalb von uns den Pass hinauf, während wir kaum davon Kenntnis nehmen. Wir halten zwischen der Burg Fernstein und am gleichnamigen See kurz inne, um die unglaublich schöne Natur zu bestaunen. Nach einem kurzen Downhill geht es auch schon wieder nach Hause, gespannt was Franzi an ihrem Wochenende in Kopenhagen alles erlebt hat und welche Impressionen sich dahinter für neue Motive verstecken.

Solsteinhaus Karwendel

Solsteinhaus Karwendel

Von Marius:

SCHÖNES LIEGT OFT SO NAH.

Das Karwendel liegt quasi vor unserer münchner Haustüre, dennoch kennen wir so vieles dort noch nicht. Klar, man hat den Ahornboden gesehen, war im Achensee schwimmen, Skitour im Rofan oder hat auf der Lamsenjochhütte Kaaspressknödel gegessen. Aber man wird immer wieder von der nahen Schönheit überrascht.

Und so ging es dieses mal nach Hochzirl, das ist hinter Innsbruck und vor Seefeld. In dieser kleinen Gemeinde starten wir unsere Tour vom Landeskrankenhaus aus mit dem Ziel Solsteinhaus. Moderat werden auf einer Forststraße die ersten Höhenmeter hinter sich gebracht. Nach einer Stunde erreicht man die Versorgungsseilbahn der Hütte und wechselt auf einen wunderbaren Wanderweg, der den Bick auf die gegenüberliegende Berggruppe enthüllt. Weiter geht es durch Latschenkiefern und Geröllmoränen zur Unterkunft auf 1800 Meter.

Das Solsteinhaus hat eine phantastische Lage mit nahezu 360° Panorama. Auf der sonnigen Terrasse wird sich erstmal gestärkt, ehe das Nachtlager bezogen wird. Die Hütte bietet verschieden große Zimmer bzw. Lager, alles frisch renoviert, gemütlich und sauber. Nach der warmen Dusche versinken wir beim Sternenhimmel durch das Dachfenster in Bergträume.

Am nächsten Morgen wird man durch ein sattes Wanderer-Müsli fit für die bevorstehende Wanderung gemacht. Leider fielen sie schneebedingt nicht ganz so umfangreich aus wie erhofft. Nichts desto trotz eroberten wir die Erlspitze, um noch einen schöneren Blick in das Karwendel ergattern zu dürfen.

Nach einer wunderbaren Nacht im Karwendel ging es zurück zum Basislager München…
http://www.solsteinhaus.com

Shorttrip Meran

Shorttrip Meran

Von Marius:

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SHORTTRIP MERAN

Zwischen Antikhändlern an der Winterpromenade

Italien liegt so nah und hat in unser beider Herzen einen ganz besonderen Platz. Nicht nur weil aus Venezien unsere Labrador-Hündin Lotta stammt, auch weil das gute Essen und die geselligen Leute einladen. Als Bergenthusiasten sind die italienischen Alpen, sowie deren Städte, ein besonderer Magnet. So ging es dieses Mal am Wochenende für einen Kurztrip nach Meran und über den Ortler, den Reschen- und Fernpass wieder zurück.

 

 

 

 

Wir kamen am Freitag erst gegen 19 Uhr in Meran an und genossen diese wunderbare Stadt in den Abendstunden. Bald stand, nach italienischer Zeitrechnung, der Apparetivo auf dem Plan. Im Hinterhof einer Innenstadtpassage fanden wir alsbald den genau richtigen Ort. Das „singorvino“ ist eine Vinothek mit Bar/Restaurant, welches zum Aperitif gratis leckere Vorspeisen serviert. Stimmungsvoll zwischen Backstein und Kupferlampen startet man so entspannt in den Abend. Die große Auswahl vieler regionaler Weine empfiehlt auch einen Besuch zu den regulären Geschäftszeiten.

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Am nächsten morgen ging es Richtung Winterpromenade, da hier am letzte Samstag des Monats Flohmarkt ist. Eingebettet zwischen alten Gebäuden und fliederbewachsenen Rankgittern finden sich hier allerlei Groß- und Kleinigkeit von und für Alt und Jung. Gleich anschließend kann man den Weg zum Bauernmarkt einschlagen und heimische Spezialitäten genießen.

 

 

 

 

 

 

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Die Meraner Bergkulisse hat mal wieder Lust auf mehr gemacht und so ging es weiter an den Ortler. Nachdem die Straße zum Stilfserjoch noch gesperrt war, fuhren wir weiter nach Sulden, welches in der Nachsaison verschlafen unter dem Ortlermassiv liegt. Vereinzelt tummelten sich noch Skifahrer im sonst verlassenen Ortskern. Sehenswert ist das „Messner Mountain Museum„. Dieser avantgarde Betonbau, welcher einer Gletscherspalte nachempfunden ist, bietet regelmäßig wechselnde Ausstellungen. Bei unserem Besuch wurde das Thema Schnee und Eis in der Malerei betrachtet und somit die Schwierigkeit der Darstellungsweise aufgezeigt. Ergänzt um einige Ausrüstungsgegenstände der vielen Expeditionen Messners lohnt der 7 Euro teure Besuch.

 

 

 

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Vom Ortler ging es nun wieder Richtung Heimat. Über den Reschensee, der das geflutete Bergdorf Alt-Graun beheimatet und lediglich noch durch den noch Kirchturm erkennbar ist, am Inn entlang nach Prutz. Eigentlich unspektakulär und wenig beachtet liegt dieses Dorf direkt am Eingang ins Kaunertal. Aber nach einem langen Tag suchten wir den richtigen Schlafplatz und fanden einen netten Stellplatz direkt am Inn. Neben duftenden Holzstapeln, am Fuße von Serfaus genossen wir das letzte Glas Gewürztraminer.

 

 

 

 

 

Nach einer erholsamen Nacht kündigte sich am nächsten Morgen die Schlechtwetterfront an. Noch regnete es nicht, doch dies war nur eine Frage der Zeit. Nach dem Frühstück brachen wir rasch auf, um eine am Fels hängende Burg oberhalb unseres Nachtquartiers zu erobern. Eine Stunde und einen steilen Anstieg später konnten wir leider nur vor verschlossenen Burgmauern vom schönen Ausblick träumen. Naja dann eben das nächste Mal…

Wer steckt denn dahinter?

Wer steckt denn dahinter?

 

AUS BAYERN

Trafen sich eine Allgäuern und ein Hallertauer, um gemeinsam die schöne Welt und vor allem die wundervollen Alpen mit dem alten VW Bulli zu erkunden.

Angefangen hat alles, typisch in einem Münchner Café. Ab diesem Zeitpunkt, im Dezember 2014, wurde es für die meisten eher ungewöhnlich und für uns aufregend. Dates fanden von nun an auf dem Axamer Lizum, bei Minusgraden auf dem Gletscher oder auf eisigen Passstraßen in der Schweiz statt. Schnell wurde klar, dass der sprichwörtliche Topf seinen Deckel fand.

Bald folgte die logische Konsequenz zweier Bergbegeisteter: das gemeinsame Adlerhorst – gefühlt mittig zwischen Allgäu und Hallertau – am vermeidlich höchsten Berg Münchens im 6.Stock. Ohne Lift, dafür mit grandiosem Bergblick.

Nach einiger Zeit gesellte sich zu unserer Reisegruppe eine kleine norditalienische Labrador Hündin, Lotta, hinzu. Nach dem Motto „Leinen los“, erkunden wir nun im Dreierpack die Welt und wollen dies in den ROADTYPING CARDS festhalten. Mit dem Blog wollen wir inspirieren, unsere Erfahrungen teilen und hoffentlich den ein oder anderen Tipp liefern.

Wir freuen uns auf die kommende Zeit mit schönen Reisen, wilden Abenteuern und hoffentlich vielen Kommentaren und Nachrichten von euch.

Servus!

Marius, Franzi und Lotta