Shorttrip Meran

Shorttrip Meran

Shorttrip Meran

Von Marius:

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SHORTTRIP MERAN

Zwischen Antikhändlern an der Winterpromenade

Italien liegt so nah und hat in unser beider Herzen einen ganz besonderen Platz. Nicht nur weil aus Venezien unsere Labrador-Hündin Lotta stammt, auch weil das gute Essen und die geselligen Leute einladen. Als Bergenthusiasten sind die italienischen Alpen, sowie deren Städte, ein besonderer Magnet. So ging es dieses Mal am Wochenende für einen Kurztrip nach Meran und über den Ortler, den Reschen- und Fernpass wieder zurück.

 

 

 

 

Wir kamen am Freitag erst gegen 19 Uhr in Meran an und genossen diese wunderbare Stadt in den Abendstunden. Bald stand, nach italienischer Zeitrechnung, der Apparetivo auf dem Plan. Im Hinterhof einer Innenstadtpassage fanden wir alsbald den genau richtigen Ort. Das „singorvino“ ist eine Vinothek mit Bar/Restaurant, welches zum Aperitif gratis leckere Vorspeisen serviert. Stimmungsvoll zwischen Backstein und Kupferlampen startet man so entspannt in den Abend. Die große Auswahl vieler regionaler Weine empfiehlt auch einen Besuch zu den regulären Geschäftszeiten.

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Am nächsten morgen ging es Richtung Winterpromenade, da hier am letzte Samstag des Monats Flohmarkt ist. Eingebettet zwischen alten Gebäuden und fliederbewachsenen Rankgittern finden sich hier allerlei Groß- und Kleinigkeit von und für Alt und Jung. Gleich anschließend kann man den Weg zum Bauernmarkt einschlagen und heimische Spezialitäten genießen.

 

 

 

 

 

 

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Die Meraner Bergkulisse hat mal wieder Lust auf mehr gemacht und so ging es weiter an den Ortler. Nachdem die Straße zum Stilfserjoch noch gesperrt war, fuhren wir weiter nach Sulden, welches in der Nachsaison verschlafen unter dem Ortlermassiv liegt. Vereinzelt tummelten sich noch Skifahrer im sonst verlassenen Ortskern. Sehenswert ist das „Messner Mountain Museum„. Dieser avantgarde Betonbau, welcher einer Gletscherspalte nachempfunden ist, bietet regelmäßig wechselnde Ausstellungen. Bei unserem Besuch wurde das Thema Schnee und Eis in der Malerei betrachtet und somit die Schwierigkeit der Darstellungsweise aufgezeigt. Ergänzt um einige Ausrüstungsgegenstände der vielen Expeditionen Messners lohnt der 7 Euro teure Besuch.

 

 

 

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Vom Ortler ging es nun wieder Richtung Heimat. Über den Reschensee, der das geflutete Bergdorf Alt-Graun beheimatet und lediglich noch durch den noch Kirchturm erkennbar ist, am Inn entlang nach Prutz. Eigentlich unspektakulär und wenig beachtet liegt dieses Dorf direkt am Eingang ins Kaunertal. Aber nach einem langen Tag suchten wir den richtigen Schlafplatz und fanden einen netten Stellplatz direkt am Inn. Neben duftenden Holzstapeln, am Fuße von Serfaus genossen wir das letzte Glas Gewürztraminer.

 

 

 

 

 

Nach einer erholsamen Nacht kündigte sich am nächsten Morgen die Schlechtwetterfront an. Noch regnete es nicht, doch dies war nur eine Frage der Zeit. Nach dem Frühstück brachen wir rasch auf, um eine am Fels hängende Burg oberhalb unseres Nachtquartiers zu erobern. Eine Stunde und einen steilen Anstieg später konnten wir leider nur vor verschlossenen Burgmauern vom schönen Ausblick träumen. Naja dann eben das nächste Mal…

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