Trailabwärts am Sonnenberg

Trailabwärts am Sonnenberg

Trailabwärts am Sonnenberg

Von Marius:

Endlich ist es soweit, die Tage werden länger, die Temperaturen milder und die Trails sind wieder trocken. Für mich bedeutet das rauf aufs Mountainbike und ab in die Natur. Nach dem letzten Wochenende im Schnee ging es an diesem nach Südtirol in das wunderschöne Vinschgau.

IMG_8024Gegen Mittag – leider war der Wein am Vorabend zu gut – starten wir von Latsch Richtung Liftstation Sonnenberg. Moderat steigt der Forstweg zwischen Weinbergen und kleinen Flüssen an. Nach gut einer Stunde erreichen wir eine traumhaft gelegene Burg, welche – so scheint es – über das Vinschgau wacht. Gemütlich liegen hier zwei Kälber im Schatten abseits der heißen Sonne. Weiter geht es hinauf, teils auf groben Schotter, zwischen dem duftenden Nadelwald. 1.000 Höhenmeter und 14 Kilometer später erreichen wir eine nette kleine Hütte mit angeschlossener Käserei. Der Senner lässt großzügig von seiner Auswahl kosten und war erstaunt zu hören, dass wir mit eigener Kraft hochgefahren sind. Scheint so, als ob die meisten den einfacheren Weg über die Seilbahn nehmen. Noch ein großes Stück Käse eingepackt und schon geht es Richtung Traileinstieg.

E5DF6202-A4D6-40EA-9505-8F8BFDE1E923Latsch ist extrem engagiert was die Infrastruktur für Biker angeht, so gibt es viele angelegte Trails mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden. Wir teilen uns in zwei Gruppen auf, die Erfahrenen sind auf den Montesole-Trail unterwegs, die mit weniger Federweg düsen den Annenberg-Easy-Trail hinab. Beeindruckend schlängeln sich die Trails an steil abfallenden Hängen über Serpentinen ins Tal. Über Wurzeln und Verblockungen geht es flowig weiter. Immer mal wieder lässt die Strecke einen Blick zum Ortlermassiv zu… wunderbar!

Nach einem gemütlichen Abend vor dem Grill und wilden Trailgeschichten geht es ab ins Bett. Der nächste Tag prophezeit eine Schlechtwetterfront, daher war die Entscheidung klar über den Alpenhauptkamm zurück auf die nördliche Seite und hier noch eine gemütliche Runde fahren.

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Angekommen in Nassereith geht es auf der Via Claudia in Richtung Fernpass. Die Autoschlangen schieben sich unterhalb von uns den Pass hinauf, während wir kaum davon Kenntnis nehmen. Wir halten zwischen der Burg Fernstein und am gleichnamigen See kurz inne, um die unglaublich schöne Natur zu bestaunen. Nach einem kurzen Downhill geht es auch schon wieder nach Hause, gespannt was Franzi an ihrem Wochenende in Kopenhagen alles erlebt hat und welche Impressionen sich dahinter für neue Motive verstecken.

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